Urlaub auf dem Darß

Urlaub auf dem Darß

Ende März verschlägt es uns für ein Wochenende auf die wunderschöne Ostseeinsel Rügen. Ich kenne diese Insel noch aus Kindheitstagen und habe viele schöne Erinnerungen an Rügen und die Ostseeregion drum herum. Da viele dieser Erinnerungen aber verblassen, wird es Zeit, diese wieder zu stärken und Neues zu entdecken. Von Bloggerfreunden sind wir auf die Halbinsel Darß aufmerksam gemacht worden, welche sich unweit von Rügen befindet. Wir bekamen ein paar Tipps und Fotos für die Region und wollen euch diese direkt weiterleiten:

Urlaub auf dem Darß – die schönste Halbinsel Deutschlands

Nicht ohne Grund wird Fischland-Darß-Zingst als schönste Halbinsel Deutschlands bezeichnet. Manche behaupten, sie wäre „halb Insel, halb Paradies“. Immerhin gibt es hier den schönsten Strand Europas – den Weststrand. Er hat es übrigens auch in die Top Ten der schönsten Strände der Welt geschafft. Der Darß hat aber noch einiges mehr zu bieten. Für „Ossis“ war der Darß neben Usedom und Rügen schon immer das Ostseereiseziel Nummer eins. Inzwischen ist das Publikum hier international.

Der Darß – klein aber fein

Gerade mal 45 Kilometer misst die Halbinsel an ihrer längsten Ausdehnung. Eigentlich könnte man die Halbinsel also in gut zwei Tagen durchwandern. Gesehen hat man dann noch längst nicht alles, denn der Darß hat zauberhafte versteckte Ecken, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Fischland-Darß-Zingst ist eigentlich mehr als eine Halbinsel. Genaugenommen sind es drei Halbinseln – im Osten liegt Zingst, in der Mitte der Darß und im Südwesten die Halbinsel Fischland. Sehr interessant ist auch, dass die Halbinsel heute zwar zu Mecklenburg-Vorpommern gehört, einst aber geteilt war. Historisch gehört Fischland zu Mecklenburg, der Darß ist aber schon Vorpommern. Übrigens ist die zauberhafte Halbinsel nicht schon immer eine Halbinsel. Dazu wurde sie erst, als im 14. Jahrhundert die Flutrinne geschlossen wurde.

Wie man sich bettet, so liegt man

Auf Urlauber ist der Darß schon lange eingerichtet. Campingplätze, Hotelzimmer, Ferienwohnungen und Ferienhäuser lassen keine Wünsche offen. Inzwischen sind einige reizvolle Übernachtungsmöglichkeiten entstanden, die alle Annehmlichkeiten bieten. Wer etwas Privatsphäre wünscht, kann sich für ein modernes Ostsee Luxus Ferienhaus mit Kamin und Sauna entscheiden und ist damit bestens für Wind und Wetter gerüstet. Wild-romantisch wird es auf den Campingplätzen zwischen Ostsee und Bodden.

Von Urwäldern, Stränden und dem Nationalpark

Naturliebhaber kommen auf dem Darß voll auf ihre Kosten. Große Teile des Darß gehören zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Zwischen Bodden und Ostsee hat sich eine urwüchsige, einzigartige Landschaft gebildet, die ständiger Veränderung unterliegt. Mystische Wälder wechseln mit unheimlichen Mooren, weiten Wiesen und wilden Stränden. Apropos Strände, da hat der Darß den schönsten Strand Europas, der gleichzeitig zu den zehn schönsten Stränden der Welt gehört. Die Rede ist vom berühmten Weststrand. Feinsandig und trotzdem rau, wild und naturbelassen erstreckt sich der Strand über 14 km bis zum Darßer Ort. Umgestürzte Bäume und wilde Pflanzen finden sich hier ebenso wie die Windflüchter. Dieser Strand hat einen sehr eigenen Charme.

Typisch Darß!

Die Halbinsel hat so einige Eigenheiten, die sonst nicht überall zu sehen sind. Dazu gehören die Darßer Türen. Die schmucken Eingangstüren sind wirklich kleine Highlights. Bunt bemalt erzählen sie aus der Zeit, in der Seefahrt noch kein Zuckerschlecken war. Und auch die wunderschönen rotbraunen Segel der Zeesboote sind typisch Darß. Die Fischerboote segelten einst über den Bodden um Fisch zu fangen. Heute werden die Boote von Liebhabern gepflegt und gehegt. Wer Lust hat, kann zu einer Fahrt über den Bodden starten.

Was ist denn los auf dem Darß?

Wer annimmt, dass auf dieser kleinen Halbinsel nichts los ist, hat sich richtig geirrt. Hier jagt eine Veranstaltung die nächste. Einige sind inzwischen sogar international bekannt wie der Darß Marathon, das Tonnenabschlagen oder der Lichtertanz der Elemente. Über das ganze Jahr gibt es künstlerische, sportliche und unterhaltsame Höhepunkte. Und für so manche Veranstaltung muss man sich früh einen Platz reservieren, denn Karten sind Mangelware.

In und um den Gemeinden des Darß gibt es aber auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Ob die Künstlerkolonie in Ahrenshoop, der Leuchtturm Darßer Ort , die Seebrücken in Prerow, Zingst und Wustrow oder die Seemannskirche in Prerow, zu sehen gibt es hier immer was. Dazu kommen zahlreiche Museen, Galerien und Erlebnisstätten. Und auch sportlich hat der Darß einiges auf dem Kasten. Hier wird nicht nur geschwommen, getaucht oder gesurft. Von Reiten bis Golfen ist auf dem Darß eigentlich alles möglich. Vor allem Radfahrer kommen auf den gut ausgebauten Radwegen auf ihre Kosten. Ostseeurlaub muss eben nicht nur für Wasserratten geeignet sein.

Regional Küche mit kulinarischen Genüssen

Zu einem richtigen Ostseeurlaub gehört auch regionale Küche. Fisch und Wild stehen auf der Speisekarte des Darß und werden von frischem Gemüse ergänzt. Eine Leckerei, die man unbedingt versuchen sollte, ist das Sanddorn-Eis. In vielen Gaststätten ist Bio angesagt. Dafür gibt es das Nachhaltigkeitslabel „ländlichfein“, das für regional erzeugte Produkte in Bio-Qualität steht. Da werden auch hohe Anforderungen an die handwerkliche Weiterverarbeitung gestellt.

Also, Darß ein bisschen Meer sein? Dann Sachen packen und ab Richtung Darß.

Wir denken, ein Besuch lohnt sich. Was meint ihr? Wollt ihr an die Ostsee, euch die Meeresbrise um die Nase wehen lassen und ein wenig Entspannung finden? Oder wart ihr vielleicht sogar schon einmal selber vor Ort und habt eigene Eindrücke und Ideen gesammelt?

Eure Burgertraveller


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