Der Phallus & der Wal

Der Phallus & der Wal

Nun war also schon wieder Samstag und der letzte Tag brach für uns an, gerne hätten wir noch viel mehr von der Insel gesehen.
Am 01. Oktober brachen wir leider zur letzten Unterkunft auf von wo aus wir am nächsten Morgen direkt zum Flughafen starten wollten.

Ein kleines Hinweisschild an der Brücke zwischen den Kontinenten

Ein fast unspektakulärer Tag begann und wir fuhren ganz entspannt die Ringstraße entlang, mieden den Mauttunnel und philospohierten über Gott und die Welt.

Spannend und ein bisschen traurig wurde es als wir uns Borganes näherten. Die Autos fuhren langsam und die Straßen waren urplötzlich voll. Das ein oder andere Polizeiauto stand am Straßenrand.
Aktuell war Ebbe und da lag ganz einsam am Strand ein Minky Wal, bewacht von Polizisten damit ihm keiner zunahe kam.

Mitten in Reykjavík

Das Ereignis drückte schon etwas auf die Stimmung. Wir suchten uns dennoch einen Parkplatz in Reykjavík und machten uns auf den Weg endlich die berühmten Hot Dogs zu testen. Sehr lecker!
Ein kleiner süßer Stand mit einer echt langen Schlange davor. Die Bedienung ging jedoch recht zügig.
Viel zu sagen gibt es hierzu nicht. Es gab ein klassisches weißes Brötchen, verschiedene Saucen, ein leicht rosafarbenes Würstchen und viele Röstzwiebeln. Sie ähneln doch sehr den heimischen Hot Dogs und sind dennoch anders, aber auf jeden Fall lecker. Wir würden trotz großem Andrang jederzeit wieder kommen wenn wir mal in der Nähe sind!

Yammie!

Ein weiteres Muss in Reykjavík ist wohl das Phallusmuseum – ein sehr witziger Aufenthalt. Sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Erstaunt und erschrocken zu gleich wanderten wir durch die Ausstellung und begutachteten alles. Macht euch auf jeden Fall selbst ein Bild wenn ihr vor Ort seid. Es lohnt sich!

Ein Beispiel

Nun haben wir das mit der Brücke zwischen den Kontinenten nochmal in Angriff genommen, da wir noch ein wenig Zeit übrig hatten.

Sie war schnell gefunden, hätten wir beim ersten Mal bloß die Augen richtig aufgemacht. Es stellte sich heraus, dass wir schon daran vorbei gefahren sind!
Die Brücke
Aussicht von der Brücke aus

Jetzt hieß es Auto putzen. Eine grobe Wäsche ist hier Pflicht, das passende Equipment findet man an fast jeder Tankstelle. So konnten wir das Auto zumindest ein wenig sauber zurückgeben aber effektiv sah es immer noch aus wie durch den Dreck gezogen. Mal abgesehen von einem großen und drei kleinen dezenten Steinschlägen in der Scheibe.

Unsere letzte Unterkunft war nicht nur schön sondern auch ziemlich groß mit einer sehr gut ausgestatteten Küche sowie für uns bereitgelegte Snacks. Von hier aus konnten wir problemlos in fünf Minuten zum Flughafen fahren. Die Nähe von Reykjanesbær, wo unsere Unterkunft lag, machte sich also echt bezahlt. Kein Stress am nächsten Morgen und eine entspannte Anreise zum Flughafen. Leider endet der Urlaub immer mit der Abreise.

Tschüß Island, Hallo Deutschland! Bis dahin
eure Burger Traveller

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