Whale Watching & Christmas House

Whale Watching & Christmas House

Miiiiittwoooooch der 28. September war kaaaaalt und naaaaass und dann sonnig….

Heute
gab es eine Art Toastverschnitt zum Frühstück. Hmm naja konnte man halt
essen. Wir mussten heute etwas früher raus da wir noch ein ganzen Stück
nach Húsavík zurück mussten. Fahrzeit ungefähr eine Stunde.
Wir
wollten uns endlich die Wale anschauen und uns den kalten Wind um die
Nase wehen lassen. Das ging auch schon ganz gut ohne auf dem Meer zu
sein. Es war doch eher kalt und nass von oben.
Als wir angekommen
sind machten wir erstmal eine kleine süße Erkundungstour mit dem Auto.
Dabei kam auch die Sonne raus. Jetzt war es immerhin sonnig und kalt!

Nicht unser Boot, aber eines der schönsten im Hafen von Husavík

Da
der Ort nicht sonderlich groß war ging unsere Tour relativ schnell, also parkten wir am Hafen und gingen zu Fuß weiter. Wir hatten noch
etwas Zeit und schauten schonmal wo wir hin mussten, begleitet von ein
paar Möwen.

Als es so weit war durften wir wieder so
schöne dicke Anzüge anziehen und sahen diesmal alle aus wie der
Weihnachtsmann nur ohne Rauschebart 😀 Aber uns wurde immerhin nicht
kalt.
Diesmal behielten wir sogar die dicken Jacken noch drunter an. Ein Bild für die Götter…
Ein paar Tipps vorweg, bevor es los geht!

Die wunderbar kuscheligen Anzüge

Wenn
ihr euch nicht sicher seid, ob ihr seetauglich seid, nehmt auf jeden
Fall eine Tablette gegen Reiseübelkeit mit oder sogar vorher ein. Die eine oder
andere von uns hat die Tour nicht so richtig gut überstanden.
Zimtschnecken und Kakao sind später wegen Seekrankheit ausgefallen 😉
Tipp
Nr. 2 wenn ihr Whale Watching machen wollt solltet ihr euch rechtzeitig
Gedanken machen wo und mit wem. Auch in der Nebensaison kann es
sein, dass alle Fahrten ausgebucht sind. Wir haben uns für North Sailing entschieden! Was wir auch nicht bereut haben.

Es
ging also aufs Schiff, die Anzüge anziehen und schon schipperten wir
aus dem Hafen raus aufs Meer hinaus. Wir lauschten der Crew, die ein paar
Tipps und Sicherheitshinweise kundt taten und uns das weitere Vorgehen
erläuterten.
Tatsächlich sahen wir nach einiger Zeit
des Hinausfahrens in der Bucht einen Wal. Ein Buckelwal wie uns erzählt
wurde. Ein verdammt gewaltiges Tier! Verdammt beeindruckend.
Zumindest für die, denen es gut ging 😀
Der Wal tauchte immer wieder auf und dann für mehrere Minuten ab. Es war ein tolles Naturschauspiel.
Solltet ihr nicht verpassen wenn ihr Island besucht.

Ein einziges Tier hielt sich an dem Tag tatsächlich in der Bucht auf
Um das Tier nicht zu verschrecken, fuhren wir nicht so nah heran

Leicht
durch gefroren und seekrank gingen wir zurück zum Auto und fuhren
wieder Richtung Akureyri. Wir haben eine Kinderkarte zum Ausmalen an
einer Tankstelle gefunden, die das sogenannte „Christmas House“ zeigte. Da
wollten wir unbedingt noch halten bevor wir nach Hvammstangi zur
Unterkunft fuhren. Was ein Spaß!
Da das keine Karte zum Navigieren
war und wir auch keine Adresse hatten fuhren wir etwas durch die
Gegend, wurden aber sehr schnell fündig. Für alle die nicht lange suchen
wollen, hier einmal der Link.

Auf zwei Etagen lauter kitschige Weihnachtsdeko verteilt. Alles was das Herz begehrt!!!

Von glitzernden Dingen…
… bishin zum Lebkuchenzug

Die Einzigen, die das wohl noch kitschiger hinbekommen hätten wären bestimmt
die Amis gewesen 😀 Der Besuch war sehr außergewöhnlich aber echt
sehenswert.

Auf der Fahrt in die nächste Unterkunft ließ die Sonne sich tatsächlich noch blicken. Als Beweis haben wir ein paar Bilder hinzugefügt. War ja doch eher selten. Das Wetter ändert sich binnen Minuten um 180 Grad. Das ist unglaublich wenn man es nicht kennt. Wie schnell das einfach gehen kann. Immer auf jede Wetterlage vorbereitet sein!

Nach dem Start aus Husavík lächelte direkt die Sonne
Sonne pur genießen

In Hvammstangi angekommen, kauften wir
erstmal ein. Wir waren uns einig: Wir wollen mal wieder etwas Fleisch in
unserem Essen haben! Chili con Carne.
Es war nicht ganz so gut
wie das, was wir in Deutschland kochen 😀 Aber es war essbar. Wir haben
so viel gekocht, dass es gleich für zwei Tage gereicht hat.

So als kurze Anekdote hinter her:

Beim
unserem Einkauf trafen wir eine Mama mit ihrem Kind. Die beiden standen an der
Kasse vor uns und wollten bezahlen. Die Mama bezahlt zwar, ließ aber ihre Tochter den Beleg für ihre Kreditkarte unterschreiben 😀
Großes Vertrauen der Isländer und undenkbar in Deutschland.

Eure Burger Traveller

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